Buchbesprechung: Kinder homöopathisch begleiten, Elisabeth Schulz

 

„Kinder homöopathisch begleiten“ 

  Elisabeth Schulz
 
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie müssen die Themen des Lebens erst durch vielfältige Entwicklungsschritte lernen. Sind sie damit überfordert, werden sie krank. Die Körpersprache und die kindliche Seele in ihren Ausdrucksformen sollten wir verstehen um kranke Kinder auf ihrem Heilungsweg homöopathisch begleiten zu können.
 
Dieses Buch ist ein Leitfaden für Homöopathen, die Kinder behandeln und ihr Verständnis für kleine Menschen erweitern möchten. Grundlage dafür sind dreiunddreissig Jahre Arbeit mit kranken Kindern, die letzten zwanzig davon mit Homöopathie. Wie kann ein Homöopath seine Wahrnehmung und seine Einsichten in innere Prozesse vertiefen und sich für einen angemessenen Umgang mit Kindern sensibilisieren? Vom Kontakt und einer angemessenen heilvollen Begleitung durch die Phasen einer Krise hängt die weitere Entwicklung, mitunter der weitere Lebensweg eines Menschen ab. Wir brauchen in der homöopathischen Begleitung ein ganz besonderes Verständnis für die Seele eines Neugeborenen, Säuglings oder Kleinkindes. 
 
Elisabeth Schulz (1954) ist durch ihre jahrelange Arbeit in ihrer homöopathischen Praxis, durch ihre Lehrtätigkeit und als Autorin für verschiedene Fachzeitschriften über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Das kranke Kind und seine Seele standen im Mittelpunkt ihres Interesses solange sie denken kann. Das Leiden und Sterben vieler Kinder hat ihr Leben beeinflusst und sie suchte schon früh nach Möglichkeiten, den Sinn von Krankheit zu verstehen. Über die klassische Homöopathie fand sie Mitte der achtziger Jahre einen Weg, Kinder mit chronischen Krankheiten in ihrer Praxis als Heilpraktikerin in Hamburg auf eine sanfte und ganzheitliche Weise zu heilen. 
 
Die Verbindung von medizinischen Grundlagen, klassischer Homöopathie und biodynamischer Körperpsychotherapie hat ein umfassendes Verständnis des menschlichen Organismus zu Folge. Hieraus ergeben sich vielfältige Behandlungsansätze aber auch ein sensibilisierter Umgang insbesondere mit Kindern und deren Bedürfnissen. Das Einfühlungsvermögen für die seelischen Wunden des kindlichen Organismus verändert auch die Perspektive für die Behandlung von Erwachsenen. Seit 1995 war das Institut für Biodynamische Homöopathie in Hamburg die Ausbildungsstätte für Homöopathen, die diesem Weg folgen wollten. Elisabeth Schulz lebt und arbeitet seit 2003 in der Schweiz. 
 
Verlag Peter Irl
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