Homöopathie bei endogenem Ekzem

A. Femers, 43 Jahre, Med. techn. Assistentin
Seit meiner Kindheit leide ich an einem endogenen Ekzem, dies äußerte sich bereits im Kindesalter mit Heuschnupfen und Neurodermitis Schüben, die auch im Erwachsenenalter nicht nachließen.

Der Heuschnupfen war so schlimm, dass ich
schon als Jugendliche mit Cortison Spritzen intramuskulär behandelt wurde. Auch bei den juckenden Hautausschlägen, vor allem an Händen, Gesicht und Dekolleté  wurden mir vom Hautarzt ständig Cortison Salben verschrieben. Diese linderten die Beschwerden schnell, allerdings kamen die Ausschläge nach Absetzen der Salben ebenso schnell wieder.
 
Irgendwann habe ich mir die Frage gestellt, ob es nicht noch einen anderen Weg gibt als Cortison. Die Nebenwirkungen dieser Substanz sind ja auch nicht ganz ohne. Es musste doch einen Weg geben der Ursache dieser Erkrankung auf den Grund zu gehen, satt immer nur die Symptome zu behandeln?
 
So kam ich dann zur Homöopathie. Die erste Homöopathin die ich auf Empfehlung aufsuchte half mir dann auch, ich machte eine Darmsanierung, eine Eigenblutbehandlung und bekam die verschiedensten Globuli gegen Juckreiz und sie machte sich auch auf die Suche nach einem Konstitutionsmittel. Meine Neurodermitis besserte sich, die Hautausschläge wurden besser, allerdings hatte ich immer noch Heuschnupfenbeschwerden. Ich bekam die Empfehlung einen Yogakurs zu machen. Nach ca. einem Jahr hatte ich das Gefühl, dass diese Homöopathin mir nicht mehr weiterhelfen konnte, die Neurodermitis Schübe wurden wieder häufiger und eine 2. Darmsanierung wollte ich dann auch nicht mehr machen.
 
Über meinen Yogakurs lernte ich dann meine neue Homöopathin mit Schwerpunkt klassischer Homöopathie kennen. Sie behandelte mich weites gehend mit Hochpotenzen und es wurde ausschließlich ein Konstitutionsmittel gesucht. Nach einer Phase der Erstverschlimmerung trat aber Besserung ein und meine Cortison Salbe landete in der Mülltonne. Lediglich in meiner 1. Schwangerschaft (vor 4 1/2  Jahren) hatte ich noch einen Neurodermitis Schub, aber auch den überstand ich ohne eine hochprozentige Cortison Salbe.
 
Die Homöopathie hat mir viel gebracht, nicht nur meiner Haut geht es jetzt besser, auch mein Heuschnupfen hat sich gebessert, allerdings hat sich auch viel in meinem Leben verändert und ich denke das ich mich ein Stück weit besser kennengelernt habe! Im Ganzen fühle ich mich auch viel gesünder und bin weniger krank. Medikamente nehme ich sehr selten und auch meine Hausärztin sieht mich nur alle paar Jahre.
 
Durch meine Erfahrung, die ich mit der Homöopathie gemacht habe, sehe ich die Schulmedizin heute mit anderen Augen. Ich bin kritischer geworden und habe auch im Hinblick auf meine medizinische Ausbildung viel hinterfragt und es gibt viele Themen in der Schulmedizin, die von mir kritischer bedacht werden. Immerhin lebt die Pharmaindustrie nicht von den Gesunden und mittlerweile glaube ich dass diese Industrie uns nicht gerne gesund sieht. Das fängt schon beim Impfen im Säuglingsalter an und geht dann mit diversen Antibiotika und einer Vielfalt von Medikamenten für dies und das weiter, diese wären vielleicht mit einer Vorstellung beim Homöopathen gar nicht nötig gewesen.

Meine Kinder
Ich bin mittlerweile Mutter von 2 Kindern und ich habe mir, nach einigen negativen Erlebnissen bei einem klassischen Kinderarzt, eine anthroposophische Kinderärztin gesucht. Sie versteht meine Impfkritik und macht mir nicht gleich Angst vor schlimmen Erkrankungen wie Keuchhusten, Masern und Hirnhautentzündung. Hier wird das Kind ganzheitlich gesehen und auch behandelt und in Verbindung mit meiner Homöopathin ist das für uns die perfekte Konstellation.
 
Bisher habe ich die Entscheidung, meine Kinder nicht impfen zu lassen, nicht bereut. Ihr Gesundheitsstatus ist sehr stabil und sie sind selten krank. Auch wenn im Kindergarten Grippe, Magen-Darm oder sonstige Erkrankungen ausbrechen, außer einem Schnupfen und ein bisschen Husten haben sie bisher allem getrotzt. Selbst die Windpocken im letzten Jahr haben beide Kinder sehr gut überstanden, auch ohne schulmedizinische Medikation.
 
Ich bin sehr froh, dass ich meinen Weg, mit meinem endogenen Ekzem zu leben, gefunden habe. Weiterhin ich bin froh, meinen Kindern, in meinem Sinne, einen gesunden Start in die Zukunft zu geben und ihnen die Chance ermögliche ein eigenes gesundes Immunsystem, ohne Manipulation, aufzubauen!
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